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Vernetzungstreffen der BVP in Tirol stärkte Interessenvertretung

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Am 27. Februar veranstaltete der KOBV Tirol in Kooperation mit der BVP-Servicestelle ein Vernetzungstreffen der Behindertenvertrauenspersonen (BVP) in Innsbruck, das ganz im Zeichen des fachlichen Austauschs und der Stärkung der Zusammenarbeit stand. Zahlreiche BVP aus unterschiedlichen Betrieben und Organisationen nutzten die Gelegenheit, um aktuelle Entwicklungen zu diskutieren und praxisnahe Erfahrungen zu teilen.

Der Vormittag war von inhaltlichen Impulsen und aktuellen Informationen geprägt. Georg Fitzthum, Vizepräsident des KOBV Österreich – Der Behindertenverband, beleuchtete als Referent mit seiner fachlichen Expertise wesentliche Themen für die tägliche Arbeit der BVP. Fitzthums Ausführungen boten wertvolle Orientierung zu rechtlichen Rahmenbedingungen sowie zu praktischen Herausforderungen im betrieblichen Alltag.

„Unser besonderer Dank gilt den Kolleg:innen der BVP-Servicestelle in Wien, deren Unterstützung wesentlich zum Gelingen des Treffens beigetragen hat. Die enge Zusammenarbeit auf bundesweiter Ebene unterstreicht die Bedeutung einer gut vernetzten und koordinierten Interessenvertretung“, betont Karl Josef Zabernig, Landesgeschäftsführer des KOBV Tirol.

Vier Menschen unterhalten sich auf der Terrasse eines Gebäudes, im Hintergrund sind die Tiroler Berge zu sehen
Beim Vernetzungstreffen der BVP wurde jede Gelegenheit für einen Austausch genutzt.

Austausch und Zusammenarbeit sind unerlässlich

Am Nachmittag stand dann die persönliche Vernetzung im Mittelpunkt. „Der offene, wertschätzende und konstruktive Dialog unter den Teilnehmer:innen hat deutlich gemacht, wie wichtig der direkte Austausch für eine starke betriebliche Interessenvertretung ist“, sagt Zabernig. „Neben der fachlichen Weiterbildung stärkt ein solches Treffen vor allem das kollegiale Miteinander und die gemeinsame Zielsetzung“, ergänzt er.

Das erfolgreiche Vernetzungstreffen zeigte einmal mehr, dass ein kontinuierlicher Austausch und eine regelmäßige Zusammenarbeit zentrale Bausteine für eine wirksame Vertretung der Anliegen von Menschen mit Behinderungen sind – sowohl auf betrieblicher als auch auf überregionaler Ebene.